A. Krankheitsverlauf des Alkoholismus     B. Gesundungsprozess
   
1.  Gelegentliches Erleichterungstrinken  34.Ein klarer und sinnvoller Weg zu leben eröffnet sich
2.  Beginn des regelmäßigen Erleichterungstrinkens      er reicht über die früheren Möglichkeiten hinaus
3.  Erhöhung der Alkoholtoleranz      33.Gruppentherapie und gegenseitige Hilfe gehen weiter
4.  Gedächtnislücken treten auf  32.Er erlangt die Fähigkeit sich und andere zu akzeptieren
5.  Das heimliche Trinken  31. Ausflüchte werden als solche erkannt
6.  Zunehmende Abhängigkeit von Alkohol  30. Er hat die Zufriedene Nüchternheit gewonnen
7.  Das Erleichterungstrinken wird zum Reflex      29. Er beachtet sei äußeres Auftreten
8.  Schuldgefühle wegen des Trinkens  28.Der Arbeitgeber vertraut ihm wieder
9.  Gespräche über Alkohol werden vermieden  27.Die ersten Schritte für eine wirtschaftliche Stabilität
10.Die Erinnerungslücken werden zunehmend häufiger       werden übernommen
11.Die Fähigkeit mit dem Trinken wie andere aufzuhören      26.Die Fähigkeit der emotionellen Kontrolle nimmt zu
     nimmt ab  25.Es kommt zu einem richtigen Verhältnis zu echten Werten
12.Eine Erklärung des Trinkverhaltens wird nötig  24.Er sieht Tatsachen mutig ins Gesicht
13.Renomiestisches, aggressives Imponiergehabe  23.Ideale entstehen neu
14.Laufende Gewissensbisse  22.Ein neuer Kreis beständiger Freundschaften bildet sich
15.Rückfälle nach Perioden völliger Abstinenz      21.Neue Interessen werden wach
16.Gute Vorsätze und Entschlüsse schlagen fehl  20.Die Bemühungen werden durch die Familie und die
17.Gedankliche und geographische Flucht       Freunde anerkannt
18.Verlust von anderen Interessen  19.Einstellung auf die Bedürfnisse der Familie
19.Freunde und die Familie werden fallen gelassen      18.Natürliche Entspannung und Schlaf
20.Sorgen am Arbeitsplatz und Geldsorgen  17.Der Wunsch auszuweichen verschwindet
21.Grundloser Unwille  16.Realistisches Denken
22.Vernachlässigung der Ernährung  15.Die Selbstachtung kehrt zurück
23.Verlust der allgemeinen Willensstärke      14.Eine regelmäßige Ernährung wird eingehalten
24.Zittern und morgendliches Trinken  13.Die Angst vor der unbekannten Zukunft nimmt ab
25.Abnahme der Alkoholtoleranz  12.Die Möglichkeit einer neuen Art zu leben wird anerkannt
26.Verschlechterung des Körperzustandes  11.Beginn der Gruppentherapie
27.Verlängerte Rauschzustände      10.Beginne neuer Hoffnung
28.Bemerkenswerter ethischer Abbau  9.  Körperliche Durchsuchung durch den Arzt
29.Beeinträchtigung des Denkens  8.  Die geistigen Bedürfnisse werden überprüft
30.Trinken mit Personen unter dem eigenem Stand  7.  Das richtige Denken beginnt wieder
31.Undefinierbare Ängste      6.  Es wird ihm bei der Bestandsaufnahme geholfen
32.Unfähigkeit eine Tätigkeit zu beginnen  5.  Er trifft ehemalige Alkoholiker
33.Das Trinken nimmt den Charakter der Besessenheit an  4.  Er hört auf zu trinken
34.Verschwommene religiöse Wünsche  3.  Es wird ihm gesagt das die Sucht zum Stillstand gebracht werden kann
35.Die Alkoholalibis und das Erklärungssystem brechen zusammen      2.  Er lernt das der Alkoholismus eine Krankheit ist
36.Die vollständige Niederlage wird zugegeben  1.  Es besteht ein ehrlicher Wunsch nach Hilfe
 
                                                              37. Das besessene Trinken wird innerhalb eines Circulus fortgesetzt

Mit diesem Schema wird eine komplizierte Entwicklung in stark vereinfachter Form dargestellt. Das Schaubild ist nur richtig zu verstehen, wenn z.B. folgendes berücksichtigt: Nur unter der Voraussetzung, dass weitergetrunken wird, führt der Krankheitsverlauf bis zum ( bitteren Ende. ) Einsicht und Umkehr können viel früher einsetzen. Der Gesundungsprozess verläuft jedoch in der angegebenen Form