Alkohol
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Knapp acht Millionen
Menschen in Deutschland im Alter zwischen 18 - 59 Jahren betreiben einen
"riskanten Gebrauch". Als kritische Grenze für den riskanten Gebrauch durch
Erwachsene wird der tägliche Konsum von 30 Gramm reinem Alkohol bei Männern
und 20 Gramm bei Frauen angesehen. Das entspricht bei Männern ungefähr einem
dreiviertel Liter Bier täglich, bei Frauen einem halben Liter Bier. Einzelne
Menschen "vertragen" deutlich weniger. Da die individuelle
Gesundheitsgefährdung schwankt, können die genannten Konsummengen jedoch
nicht als absolut verbindliche Grenzwerte für eine riskante Alkoholdosis
gelten. Schwangere und Kinder sollten gar keinen Alkohol trinken, da schon
geringe Mengen erhebliche Schäden verursachen können. Faustregel ist auch:
Je jünger, um so empfindlicher ist der Organismus.
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Beeinträchtigungen der
Gesundheit sind dann zu erwarten, wenn Alkohol regelmäßig und/oder in
größeren Mengen getrunken wird. Alkohol wird vom Blut aufgenommen und
gelangt mit ihm in alle Organe des Körpers. Wenn Alkohol regelmäßig und in
größeren Mengen konsumiert wird, kann es zur Schädigung innerer Organe, zu
einer Beeinträchtigung der Gehirnfunktion und des Nervensystems kommen.
Mittlerweile gilt als gesichert, dass Alkohol krebsfördernd ist.
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In geringen Mengen
getrunken, erzeugt Alkohol eine gehobene Stimmung, bewirkt den Verlust von
Hemmungen sowie ein nachlassendes Reaktionsvermögen. Alkohol erhöht die
Unfallgefahr und Gewaltbereitschaft. Im Rausch entsteht beim Konsumenten
eine läppisch-heitere oder aggressiv-gereizte Stimmung. Unmittelbare
Nebenwirkungen äußern sich in Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindelgefühl,
Niedergeschlagenheit und verminderter Leistungsfähigkeit sowie
Antriebslosigkeit.
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Nicht alle Menschen, die
Alkohol unkritisch oder missbräuchlich konsumieren, werden auch
alkoholabhängig. Die Alkoholabhängigkeit ist nur eine Folge des
Alkoholmissbrauchs - aber eine beträchtliche! Etwa 2.400.000 Menschen in
Deutschland betreiben einen Missbrauch von Alkohol. Behandlungsbedürftig
alkoholkrank sind etwa 1,5 Mio. Personen; damit ist fast immer ein sozialer
Abstieg verbunden, der sich im Verlust der Familie, der Wohnung und Arbeit
äußert